گنجور

حور وشاعر در جواب نظم گوته موسوم به حور و شاعر

 
اقبال لاهوری
اقبال لاهوری » پیام مشرق
 

حور:

نه به باده میل داری نه به من نظر گشائی

عجب اینکه تو ندانی ره و رسم آشنائی

همه ساز جستجوئی همه سوز آرزوئی

نفسی که میگدازی غزلی که می سرائی

به نوای آفریدی چه جهان دلگشائی

که ارم به چشم آید چو طلسم سیمیائی

شاعر:

دل رهروان فریبی به کلام نیش داری

مگر اینکه لذت او نرسد به نوک خاری

چکنم که فطرت من به مقام در نسازد

دل ناصبور دارم چو صبا به لاله زاری

چو نظر قرار گیرد به نگار خوبروئی

تپد آن زمان دل من پی خوبتر نگاری

ز شرر ستاره جویم ز ستاره آفتابی

سر منزلی ندارم که بمیرم از قراری

چو ز بادهٔ بهاری قدحی کشیده خیزم

غزلی دگر سرایم به هوای نوبهاری

طلبم نهایت آن که نهایتی ندارد

به نگاه ناشکیبی به دل امیدواری

دل عاشقان بمیرد به بهشت جاودانی

نه نوای دردمندی نه غمی نه غمگساری

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شماره‌گذاری ابیات | وزن: فعلات فاعلاتن فعلات فاعلاتن (رمل مثمن مشکول) | منبع اولیه: سایت علامه اقبال | ارسال به فیس‌بوک

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همیشه بیدار نوشته:

این جواب مرحوم اقبال لاهوری به شاعر بزرگ آلمانی گوته است. واقعاً که این بزرگان به یک کشور تعلق ندارند.

همیشه بیدار نوشته:

Chuld Nameh

Buch des Paradieses

Vorschmack

Der echte Moslem spricht vom Paradiese,
Als wenn er selbst allda gewesen wäre;
Er glaubt dem Koran, wie es der verhieße,
Hierauf begründet sich die reine Lehre.

Doch der Prophet, Verfasser jenes Buches,
Weiß unsre Mängel droben auszuwittern
Und sieht, dass trotz dem Donner seines Fluches
Die Zweifel oft den Glauben uns verbittern.

Deshalb entsendet er den ew’gen Räumen
Ein Jugendmuster, alles zu verjüngen;
Sie schwebt heran und fesselt, ohne Säumen,
Um meinen Hals die allerliebsten Schlingen.

Auf meinem Schoß, an meinem Herzen halt’ ich
Das Himmelswesen, mag nichts weiter wissen;
Und glaube nun ans Paradies gewaltig,
Denn ewig möcht’ ich sie so treulich küssen.

Berechtigte Männer

Nach der Schlacht von Bedr, unterm Sternenhimmel.

Mahomet spricht.
Seine Toten mag der Feind betrauern:
Denn sie liegen ohne Wiederkehren;
Unsre Brüder sollt ihr nicht bedauern:
Denn sie wandeln über jene Sphären.

Die Planeten haben alle sieben
Die metallnen Tore weit getan,
Und schon klopfen die verklärten Lieben
Paradieses Pforten kühnlich an.

Finden, ungehofft und überglücklich,
Herrlichkeiten, die mein Flug berührt,
Als das Wunderpferd mich augenblicklich
Durch die Himmel alle durchgeführt.

Weisheitsbaum an Baum, zypresseragend,
Heben Äpfel goldner Zierd’ empor,
Lebensbäume, breite Schatten schlagend,
Decken Blumensitz und Kräuterflor.

Und nun bringt ein süßer Wind von Osten
Hergeführt die Himmels-Mädchen-Schar;
Mit den Augen fängst du an zu kosten,
Schon der Anblick sättigt ganz und gar.

Forschend stehn sie, was du unternahmest?
Große Plane? Fährlich blut’gen Strauß?
Dass du Held seist, sehn sie, weil du kamest;
Welch ein Held du seist? Sie forschen’s aus.

Und sie sehn es bald an deiner Wunden,
Die sich selbst ein Ehrendenkmal schreibt.
Glück und Hoheit, alles ist verschwunden,
Nur die Wunde für den Glauben bleibt.

Führen zu Kiosken dich und Lauben,
Säulenreich von buntem Lichtgestein,
Und zum edlen Saft verklärter Trauben
Laden sie mit Nippen freundlich ein.

Jüngling! Mehr als Jüngling bist willkommen!
Alle sind wie alle licht und klar;
Hast du eine dir ans Herz genommen,
Herrin, Freundin ist sie deiner Schar.

Doch die allertrefflichste gefällt sich
Keineswegs in solchen Herrlichkeiten,
Heiter, neidlos, redlich unterhält dich
Von den mannigfalt’gen andrer Trefflichkeiten.

Eine führt dich zu der andern Schmause,
Den sich jede äußerst ausersinnt;
Viele Frauen hast und Ruh’ im Hause,
Wert, dass man darob das Paradies gewinnt.

Und so schicke dich in diesen Frieden:
Denn du kannst ihn weiter nicht vertauschen;
Solche Mädchen werden nicht ermüden,
Solche Weine werden nicht berauschen.

*

Und so war das wenige zu melden,
Wie der sel’ge Musulman sich brüstet:
Paradies der Männer Glaubenshelden
Ist hiemit vollkommen ausgerüstet.

Auserwählte Frauen

Frauen sollen nichts verlieren,
Reiner Treue ziemt zu hoffen;
Doch wir wissen nur von vieren,
Die alldort schon eingetroffen.

Erst Suleika, Erdensonne,
Gegen Jussuph ganz Begierde,
Nun, des Paradieses Wonne,
Glänzt sie der Entsagung Zierde.

Dann die Allgebenedeite,
Die den Heiden Heil geboren
Und getäuscht, in bittrem Leide,
Sah den Sohn am Kreuz verloren.

Mahoms Gattin auch, sie baute
Wohlfahrt ihm und Herrlichkeiten
Und empfahl bei Lebenszeiten
Einen Gott und eine Traute.

Kommt Fatima dann, die Holde,
Tochter, Gattin sonder Fehle,
Englisch allerreinste Seele
In dem Leib von Honiggolde.

Diese finden wir alldorten;
Und wer Frauenlob gepriesen,
Der verdient an ew’gen Orten
Lustzuwandeln wohl mit diesen.

Einlass

Huri.
Heute steh’ ich meine Wache
Vor des Paradieses Tor,
Weiß nicht grade, wie ich’s mache,
Kommst mir so verdächtig vor!

Ob du unsern Mosleminen
Auch recht eigentlich verwandt?
Ob dein Kämpfen, dein Verdienen
Dich ans Paradies gesandt?

Zählst du dich zu jenen Helden?
Zeige deine Wunden an,
Die mir Rühmliches vermelden,
Und ich führe dich heran.

Dichter.
Nicht so vieles Federlesen!
Lass mich immer nur herein:
Denn ich bin ein Mensch gewesen,
Und das heißt ein Kämpfer sein.

Schärfe deine kräft’gen Blicke!
Hier durchschaue diese Brust,
Sieh der Lebenswunden Tücke,
Sieh der Liebeswunden Lust!

Und doch sang ich gläub’gerweise:
Dass mir die Geliebte treu,
Dass die Welt, wie sie auch kreise,
Liebevoll und dankbar sei.

Mit den Trefflichsten zusammen
Wirkt’ ich, bis ich mir erlangt,
Dass mein Nam’ in Liebesflammen
Von den schönsten Herzen prangt.

Nein! Du wählst nicht den Geringern!
Gib die Hand, dass Tag für Tag
Ich an deinen zarten Fingern
Ewigkeiten zählen mag.

Anklang

Huri.
Draußen am Orte,
Wo ich dich zuerst sprach,
Wacht’ ich oft an der Pforte,
Dem Gebote nach.
Da hört’ ich ein wunderlich Gesäusel,
Ein Ton- und Silbengekräusel,
Das wollte herein;
Niemand aber ließ sich sehen,
Da verklang es klein zu klein;
Es klang aber fast wie deine Lieder,
Das erinnr’ ich mich wieder.

Dichter.
Ewig Geliebte! Wie zart
Erinnerst du dich deines Trauten!
Was auch, in irdischer Luft und Art,
Für Töne lauten,
Die wollen alle herauf;
Viele verklingen da unten zuhauf;
Andere mit Geistes Flug und Lauf,
Wie das Flügelpferd des Propheten,
Steigen empor und flöten
Draußen an dem Tor.
Kommt deinen Gespielen so etwas vor,
So sollen sie’s freundlich vermerken,
Das Echo lieblich verstärken,
Dass es wieder hinunterhalle,
Und sollen Acht haben,
Dass, in jedem Falle,
Wenn er kommt, seine Gaben
Jedem zugute kommen;
Das wird beiden Welten frommen.

Sie mögen’s ihm freundlich lohnen,
Auf liebliche Weise fügsam,
Sie lassen ihn mit sich wohnen:
Alle Guten sind genügsam.

Du aber bist mir beschieden,
Dich lass’ ich nicht aus dem ewigen Frieden;
Auf die Wache sollst du nicht ziehn,
Schick’ eine ledige Schwester dahin!

Dichter.
Deine Liebe, dein Kuss mich entzückt!
Geheimnisse mag ich nicht erfragen;
Doch sag’ mir, ab du an irdischen Tagen
Jemals teilgenommen?
Mir ist es oft so vorgekommen,
Ich wollt’ es beschwören, ich wollt’ es beweisen:
Du hast einmal Suleika geheißen.

Huri.
Wir sind aus den Elementen geschaffen,
Aus Wasser, Feuer, Erd’ und Luft,
Unmittelbar; und irdischer Duft
Ist unserm Wesen ganz zuwider.
Wir stiegen nie zu euch hernieder;
Doch wenn ihr kommt, bei uns zu ruhn,
Da haben wir genug zu tun.

Denn, siehst du, wie die Gläubigen kamen,
Von dem Propheten so wohl empfohlen,
Besitz vom Paradiese nahmen,
Da waren wir, wie er befohlen,
So liebenswürdig, so charmant,
Wie uns die Engel selbst nicht gekannt.

Allein der erste, zweite, dritte,
Die hatten vorher eine Favorite;
Gegen uns waren’s garstige Dinger,
Sie aber hielten uns doch geringer,
Wir waren reizend, geistig, munter;
Die Moslems wollten wieder hinunter.

Nun war uns himmlisch Hochgebornen
Ein solch Betragen ganz zuwider,
Wir aufgewiegelten Verschwornen
Besannen uns schon hin und wieder;
Als der Prophet durch alle Himmel fuhr,
Da passten wir auf seine Spur;
Rückkehrend hatt’ er sich’s nicht versehn,
Das Flügelpferd, es musste stehn.

Da hatten wir ihn in der Mitte! -
Freundlich ernst, nach Prophetensitte,
Wurden wir kürzlich von ihm beschieden;
Wir aber waren sehr unzufrieden.
Denn seine Zwecke zu erreichen,
Sollten wir eben alles lenken;
So wie ihr dächtet, sollten wir denken,
Wir sollten euren Liebchen gleichen.

Unsre Eigenliebe ging verloren,
Die Mädchen krauten hinter den Ohren,
Doch, dachten wir, im ewigen Leben
Muss man sich eben in alles ergeben.

Nun sieht ein jeder, was er sah,
Und ihm geschieht, was ihm geschah.
Wir sind die Blonden, wir sind die Braunen,
Wir haben Grillen und haben Launen,
Ja, wohl auch manchmal eine Flause,
Ein jeder denkt, er sei zu Hause,
Und wir darüber sind frisch und froh,
Dass sie meinen, es wäre so.

Du aber bist von freiem Humor,
Ich komme dir paradiesisch vor;
Du gibst dem Blick, den Kuss die Ehre,
Und wenn ich auch nicht Suleika wäre.
Doch da sie gar zu lieblich war,
So glich sie mir wohl auf ein Haar.

Dichter.
Du blendest mich mit Himmelsklarheit,
Es sei nun Täuschung oder Wahrheit,
Genug, ich bewundre dich vor allen.
Um ihre Pflicht nicht zu versäumen,
Um einem Deutschen zu gefallen,
Spricht eine Huri in Knittelreimen.

Huri.
Ja, reim’ auch du nur unverdrossen,
Wie es dir aus der Seele steigt!
Wir paradiesische Genossen
Sind Worten und Taten reinen Sinns geneigt.
Die Tiere, weißt du, sind nicht ausgeschlossen,
Die sich gehorsam, die sich treu erzeigt!
Ein derbes Wort kann Huri nicht verdrießen;
Wir fühlen, was vom Herzen spricht,
Und was aus frischer Quelle bricht,
Das darf im Paradiese fließen.

Huri.
Wieder einen Finger schlägst du mir ein!
Weißt du denn, wie viel Äonen
Wir vertraut schon zusammen wohnen?

Dichter.
Nein! - Will’s auch nicht wissen. Nein!
Mannigfaltiger frischer Genuss,
Ewig bräutlich keuscher Kuss! -
Wenn jeder Augenblick mich durchschauert,
Was soll ich fragen, wie lang es gedauert!

Huri.
Abwesend bist denn doch auch einmal,
Ich merk’ es wohl, ohne Maß und Zahl.
Hast in dem Weltall nicht verzagt,
An Gottes Tiefen dich gewagt;
Nun sei der Liebsten auch gewärtig!
Hast du nicht schon das Liedchen fertig?
Wie klang es draußen an dem Tor?
Wie klingt’s? - Ich will nicht stärker in dich dringen,
Sing mir die Lieder an Suleika vor:
Denn weiter wirst du’s doch im Paradies nicht bringen.

Begünstigte Tiere

Vier Tieren auch verheißen war
Ins Paradies zu kommen,
Dort leben sie das ew’ge Jahr
Mit Heiligen und Frommen.

Den Vortritt hier ein Esel hat,
Er kommt mit muntern Schritten:
Denn Jesus zur Prophetenstadt
Auf ihm ist eingeritten.

Halb schüchtern kommt ein Wolf sodann,
Dem Mahomet befohlen:
“Lass dieses Schaf den armen Mann,
Dem Reichen magst du’s holen.”

Nun, immer wedelnd, munter, brav,
Mit seinem Herrn, dem braven,
Das Hündlein, das den Siebenschlaf
So treulich mit geschlafen.

Abuherriras Katze hier
Knurrt um den Herrn und schmeichelt:
Denn immer ist’s ein heilig Tier,
Das der Prophet gestreichelt.

Höheres und Höchstes

Dass wir solche Dinge lehren,
Möge man uns nicht bestrafen:
Wie das alles zu erklären,
Dürft ihr euer Tiefstes fragen.

Und so werdet ihr vernehmen:
Dass der Mensch, mit sich zufrieden,
Gern sein Ich gerettet sähe,
So dadroben wie hienieden.

Und mein liebes Ich bedürfte
Mancherlei Bequemlichkeiten;
Freuden, wie ich hier sie schlürfte,
Wünscht’ ich auch für ew’ge Zeiten.

So gefallen schöne Gärten,
Blum’ und Frucht und hübsche Kinder,
die uns allen hier gefielen,
Auch verjüngtem Geist nicht minder.

Und so möcht’ ich alle Freunde,
Jung und alt, in eins versammeln,
Gar zu gern in deutscher Sprache
Paradiesesworte stammeln.

Doch man horcht nun Dialekten,
Wie sich Mensch und Engel kosen,
Der Grammatik, der versteckten,
Deklinierend Mohn und Rosen.

Mag man ferner auch in Blicken
Sich rhetorisch gern ergehen
Und zu himmlischem Entzücken
Ohne Klang und Ton erhöhen.

Ton und Klang jedoch entwindet
Sich dem Worte selbstverständlich,
Und entschiedener empfindet
Der Verklärte sich unendlich.

Ist somit dem Fünf der Sinne
Vorgesehn im Paradiese,
Sicher ist es, ich gewinne
Einen Sinn für alle diese.

Und nun dring’ ich allerorten
Leichter durch die ew’gen Kreise,
Die durchdrungen sind vom Worte
Gottes rein-lebend’ger Weise.

Ungehemmt mit heißem Triebe
Lässt sich da kein Ende finden,
Bis im Anschaun ew’ger Liebe
Wir verschweben, wir verschwinden.

Siebenschläfer

Sechs Begünstigte des Hofes
Fliehen vor des Kaisers Grimme,
Der als Gott sich lässt verehren,
Doch als Gott sich nicht bewähret:
Denn ihn hindert eine Fliege,
Guter Bissen sich zu freuen.
Seine Diener scheuchen wedelnd,
Nicht verjagen sie die Fliege.
Sie umschwärmt ihn, sticht und irret
Und verwirrt die ganze Tafel,
Kehret wieder wie des häm’schen
Fliegengottes Abgesandter.

Nun - so sagen sich die Knaben -
Sollt’ ein Flieglein Gott verhindern?
Sollt’ ein Gott auch trinken, speisen,
Wie wir andern? Nein, der Eine,
Der die Sonn’ erschuf, den Mond auch,
Und der Sterne Glut uns wölbte,
Dieser ist’s, wir fliehn! - Die zarten
Leicht beschuht-, beputzten Knaben
Nimmt ein Schäfer auf, verbirgt sie
Und sich selbst in Felsenhöhle.
Schäferhund, er will nicht weichen,
Weggescheucht, den Fuß zerschmettert,
Drängt er sich an seinen Herren
Und gesellt sich zum Verborgnen,
Zu den Lieblingen des Schlafes.

Und der Fürst, dem sie entflohen,
Liebentrüstet, sinnt auf Strafen,
Weiset ab so Schwert als Feuer,
In die Höhle sie mit Ziegeln
Und mit Kalk sie lässt vermauern.

Aber jene schlafen immer,
Und der Engel, ihr Beschützer,
Sagt vor Gottes Thron berichtend:
“So zur Rechten, so zur Linken
Hab’ ich immer sie gewendet,
Dass die schönen jungen Glieder
Nicht des Moders Qualm verletze.
Spalten riss ich in die Felsen,
Dass die Sonne, steigend, sinkend,
Junge Wangen frisch erneute:
Und so liegen sie beseligt.” -
Auch, auf heilen Vorderpfoten,
Schläft das Hündlein süßen Schlummers.

Jahre fliehen, Jahre kommen,
Wachen endlich auf die Knaben,
Und die Mauer, die vermorschte,
Altershalben ist gefallen.
Und Jamblika sagt, der Schöne,
Ausgebildete vor allen,
Als der Schäfer fürchtend zaudert:
“Lauf’ ich hin! Und hol’ euch Speise,
Leben wag’ ich und das Goldstück!”

Ephesus, gar manches Jahr schon,
Ehrt die Lehre des Propheten
Jesus. (Friede sei dem Guten!)

Und er lief, da war der Tore
Wart’ und Turn und alles anders.
Doch zum nächsten Bäckerladen
Wandt’ er sich nach Brot in Eile. -
“Schelm!”, so rief der Bäcker, “hast du,
Jüngling, einen Schatz gefunden!
Gib mir, dich verrät das Goldstück,
Mir die Hälfte zum Versöhnen!”

Und sie hadern. - Vor den König
Kommt der Handel; auch der König
Will nur teilen wie der Bäcker.

Nun betätigt sich das Wunder
Nach und nach aus hundert Zeichen.
An dem selbst erbauten Palast
Weiß er sich sein Recht zu sichern.
Denn ein Pfeiler durchgegraben
Führt zu scharf benamsten Schätzen.
Gleich versammeln sich Geschlechter,
Ihre Sippschaft zu beweisen.
Und als Ururvater prangend
Steht Jamblikas Jugendfülle.
Wie von Ahnherrn hört er sprechen
Hier von seinem Sohn und Enkeln.
Der Urenkel Schar umgibt ihn,
Als ein Volk von tapfern Männern,
Ihn, den Jüngsten, zu verehren.
Und ein Merkmal übers andre
Dringt sich auf, Beweis vollendend;
Sich und den Gefährten hat er
Die Persönlichkeit bestätigt.

Nun zur Höhle kehrt er wieder,
Volk und König ihn geleiten. -
Nicht zum König, nicht zum Volke
Kehrt der Auserwählte wieder:
Denn die sieben, die von lang her,
Achte waren’s mit dem Hunde,
Sich von aller Welt gesondert,
Gabriels geheim Vermögen
Hat, gemäß dem Willen Gottes,
Sie dem Paradies geeignet,
Und die Höhle schien vermauert.

Gute Nacht!

Nun, so legt euch, liebe Lieder,
An den Busen meinem Volke!
Und in einer Moschuswolke
Hüte Gabriel die Glieder
Des Ermüdeten gefällig;
Dass er frisch und wohlerhalten,
Froh wie immer, gern gesellig,
Möge Felsenklüfte spalten,
Um des Paradieses Weiten
Mit Heroen aller Zeiten
Im Genusse zu durchschreiten;
Wo das Schöne, stets das Neue,
Immer wächst nach allen Seiten,
Dass die Unzahl sich erfreue:
Ja, das Hündlein gar, das treue,
Darf die Herren hinbegleiten.

همیشه بیدار نوشته:

خلدنامه (مترجم: شجاع الدین شفا)
اجازه
حوری- امروز،من نگاهبان بهشتم.نمی دانم چگونه تو را اجازه ورود دهم.می گویی مسلمان نیستی، ولی آیا راست است که خویشاوند مسلمانان
مایی؟جنگ کرده ای؟درجهادی شرکت جسته ای؟اگر راستی در زمره قهرمانان میدان جهادی،زخم هایت را به نشان فداکاری های خویش به من
بنما،شاید در به رویت بگشایم.
شاعر- حوری،این قدر غمزه مکن.این همه نیز مشکل مگیر.مرا اجازه ورود ده.مگر نه من در زندگی “بشر” بودم،یعنی همه عمر خواه و ناخواه جهاد کردم؟
با دیدگان نافذت به درون دلم بنگر… ببین:این زخم های جانکاهی است که با دست زندگی بر دلم نشسته.این نیز زخم های مطبوعی است که دست
عشق بر آن نهاده.با این همه،تا روز آخر از وفای دلدار سخن گفتم و دنیا را جایی پر از مهر و صفا خواندم.همه عمر همراه نکویان دل به کار نکو بستم تا
توانستم نام خویش را با حروف آتشین محبت بر لوح دل های نیک اندیشان نقش زنم.
نه،حوری مرا اجاه دخول ده،زیرا در به روی نااهل نخواهی گشود.دست زیبای خویش را نیز به من بنما تا در بهشت جاودان از روی انگشتان لطیفت،حساب
سال و ماه ابدیت را نگاه دارم.
شاعر - ای حوری،عشق تو شوری فراوان در دلم افکنده… نمی خواهم چیزی از رازهای نهان از تو بپرسم،با این همه،این یک معما را برای من فاش
کن:آیا پیش این،روزگاری در زمین ما به سر نبرده ای؟ آیا روزی چند میهمان سرای خاک نشینان نبوده ای؟
نمی دانم چرا به دیدار تو بی اختیار چنین می پندارم که تو زمانی در زمین خاکی ما زندگی می کردی و در آن روزگاران زلیخا نام داشتی.
حوری- نه،شاعر.ما همه مستقیما از ترکیب عناصر چهارگانه آب و آتش و خاک و باد پدید می آییم،و چون با زندگانی ناچیز روی زمین خو نگرفته ایم،در
حیات آن جهانی شما،هرگز به سویتان رو نمی آوریم.وظیفه میزبانی ما تنها وقتی آغاز می شود که شما از پی آسایش جاوید پا به جهان نخستین ما می گذارید. نخستین بار که مومنین به روضه رضوان آمدند و آن را در اختیار خویش گرفتند،ما به فرمان پیامبر خدا سر در خدمت آنان نهادیم و چنان داد اخلاص و صفا دادیم که فرشتگان آسمان نیز به شگفت آمدند؛زیرا هرگز این اندازه مهر و نکویی از ما ندیده بودند.اما نخستین مسلمان که پا به اینجا نهاد و دومی و سومی،هر یک در روی زمین زن یا محبوبه ای داشتند که هرچند در برابر ما زنانی ناچیز بیش بودند،این میهمانان بهشت،ما را که زیبا و خندان و هوشمند و دلربا بودیم به پای آنان نمی نهادند و پیوسته آرزوی بازگشت به دیدار دیرین می کردند.
برای ما که جوهر ملکوتی داشتیم،این رفتار بس ناخوشایند بود.لاجرم میان خود به کنکاش پرداختیم و عاصیانه هوای توطئه در سر آوردیم.

درست در همان زمان بود که پیامبر اسلام به معراج آمد و به آسمان ها سفر کرد.ما بر سر راهش ایستادیم و هنگام بازگشتش از عرش خداوند اسب
بالدارش را نگاه داشتیم.
پیامبر در حلقه ما ایستاد و در پاسخ شکوه های ما،با جلال ملکوتی خویش دستورهای لازم به ما داد.ما از این دستورها سخت ناراضی شدیم،زیرا پیامبر به
ما فرموده بود که برای جلب رضایت شما،خویش را به صورت زنان روی درآوریم و خلق و خوی محبوبگان شما را پیشه کنیم.
این دستور رسول خدا،عزت نفس ما را سخت گران آمد،لیکن به خود گفتیم که در زندگانی جاوید باید تسلیم و رضا پیشه کرد و با این منطق حیات تازه
خویش آغاز نهادیم.
از آن زمان هر مسلمانی که پا به بهشت جاودان می گذارد،روضه رضوان را پر از حوریان بهشتی می بیند که دیدارشان بی اختیار او را به یاد زیبارخان
زمینی می اندازد،زیرا همچون روی زمین،در جایی سیاه چشمان فتنه گر و جای دیگر سیم تنان موطلایی را گه شاد و گاه افسرده می بیند که تندخویی را
با عشوه گری در آمیخته اند و خنده بر لب و اشک در آستین دارند.
اما تو،چون دیگران مشکل پسند نیستی و خوی آزادگان داری.هر چند من زلیخای تو نیستم ولی باز هم با من به گرمی مهر می ورزی و بوسه ها و نگاه
های مرا به لطف پاسخ می دهی.شاید هم گمان من درست باشد که زلیخای محبوب تو با من شباهت بسیار داشته است.
شاعر- آری،ای حوری من.تو را می ستایم،زیرا مفتون جمال آسمانیت هستم.خواه زلیخای من باشی و خواه نباشی،من تو را زلیخا می دانم و بدین پندار
دلخوشم.چگونه یک حوری بهشت را که به زبان من شعر موزون می گوید تا میهمان آلمانی بهشت را از خویش دلشاد کند سپاس نگویم و نستایم؟
حوری- شاعر،تو نیز دست از کار خویش برمدار و تا آنجا که از سرچشمه دلت امواج سخن های نغز بیرون مر جهد غزل سرایی کن،زیرا ما ساکنان بهشت دلداده آن گفتار و پنداریم که از شور دل خبر دهد.اگر هم سخنی تند گویی،از تو نخواهم رنجید،زیرا حوریان کلام تندی را که از دل برآید از سخن نغزی که بوی ریا دهد بیشتر عزیز می دارند.
حوری - شاعر من،می دانی چند هزار سال است من و تو با تنهایی دلپذیر خویش دمسازیم و دور از چشم اغیار در باغ بهشت به سر می بریم؟
شاعر- نه حوری! در پی دانستنش نیز نیستم،زیرا با بوسه های جاودانی دلدار پاکیزه خویی چون تو سرخوشم و جز نوازش های مهر آمیز تو که همیشه
تازه است چیزی نمی خواهم.حالا که هرلحظه از عمر برای من با لرزشی از عشق همراه است برای چه سراغ آن گیرم که این لحظه چقدر به درازا کشیده است؟
حوری- یک بار دیگر تو را فارغ از غم روزگار می بینم و همچو آن زمان که در روی زمین به غزل سرایی مشغول بودی،از بند زمان و مکانت برون می
یابم.بسی شادم که در این عالم جاوید راه خویش گم نکردی و چنین دلیرانه زندگانی ابد در پیش گرفتی.
حالا که از گذشت زمان فارغی،کنار دلدار خویش بمان و همچنان برایش غزل سرایی کن،اگر ترانه ای تازه نداری،همان ها را که به خاطر عشق زلیخا می
سرودی بخوان،زیرا به یقین در بهشت جاودان نیز بهتر از آنها غزلی نخواهی گفت.
زنان برگزیده
زنان پاکدامن و وفادار بی گمان دربهشت خدا جای خواهند گزید.ولی میان همه آنها جز نام چهارتن برای ما آشکار نیست.
ازاین چهار تن،یکی زلیخاست که با آنکه جمالی چون خورشید درخشان داشت ذره وار سر در پای خورشید عشق یوسف نهاد و به پاداش اخلاص و وفایی
که در راه عشق نشان داد،ره به بهشت جاودان برد.
دیگری مریم مقدس است که با دم روح القدس،عیسی رابه جهان آورد تا نجات بخش روح گناهکاران گردد و به خاطر رستگاری مشرکین جان بر سر صلیب فدا کند.
سومین،خدیجه زوجه رسول خداست که با صفا و وفای خود،برای محمد پیروزی وجلال به همراه آورد و توصیه کردکه هر مسلمان باید در زندگی یک
خدا و یک زن داشته باشد.
چهارمین،فاطمه مقدس دخت پیامبر است که برای پدر،دختری بی مثل و برای شوهر،زنی تمام عیار بود و در اندامی آراسته پاک تر از فرشتگان آسمان
نهان داشت.
اینان،زنان بزرگ جهانند که در بهشت خدا جای دارند.کاش شاعرانی که ستایش گر آنانند نیز به این بهشت ره ببرند.
اصحاب کهف
فرعون،خود را خدای روی زمین خواند،ولی در آن هنگام که بر سر خوان شاهانه نشسته بود مگسی ناچیز عیش او را منقص کرد کرد.خدمتکاران بسی
کوشیدند تا مگس را از نزدش برانند،اما مگس دست از سر و روی او برنداشت و چنان که از جایی ناپیدا فرمان دارد،لحظه ای از آزردنش نیاسود.
شش تن از غلامان فرعون از این منظره عبرت گرفتند و به خویش گفتند:خدایی که از عهده مگسی برنیاید چگونه خدایی تواند کرد؟و اگر راستی او خدای
ماست،چرا باید بر سر خوان نشیند و غذای خاکیان فانی خورد؟نه! خدایی فقط او را سزد که با قدرت بی همتای خود،خورشید را آفرید،و ماه و آسمان
پرستاره را آفرید.از این خدای دروغین بگریزیم و او را با کفر عالم سوزش تنها گذاریم.
این بگفتند و راه صحرا گرفتند.شبانی با آنان همدل شد و همراه ایشان در دل غاری نهان شد.سگ چوپان نیز دست از آنان برنداشت و هرچندش به قهر
راندند،به مهر دامن خداوندگار خویش بگرفت تا سرانجام ره در حلقه غارنشینان هفتگانه برد و همراه آنان به خواب گران رفت.
فرعون در شدت خشم خویش،راهی تازه بر کیفر این عاصیان اندیشید که از ضربت خنجر و سوز آتش کاری تر بود.فرمان داد تا سنگ و آجر فراهم آوردند
و دریچه غار را دیواری سترگ بستند تا فراریان طاغی جاودانه در آن بمانند و با سختی و زجر بمیرند.
ولی خفتگان غار همچنان در خواب ماندند،و دیری بعد،فرشته ای که نگهبان آنان بود به پیشگاه خداوند عرضه داشت که:گاه آنان را در خواب به پهلوی
راست و گاه به پهلوی چپ گرداندم تا تنشان از خاک نمناک آسیب نبیند و در دل غار رخنه هایی پدید آوردم تا خورشید فروزان در طلوع و غروب خویش
بر آنان بتابد و گونه هایشان را شاداب نگه دارد.
خفتگان،آسوده خفته بودند و سگ اصحاب کهف نیز همراهشان در خواب بود.بدین سان سال ها گذشت و سالیان تازه فرارسید،تا آنکه روزی اصحاب
کهف از خواب گران برخاستند و دیوار غار را از سالخوردگی فروریخته یافتند.یکی ار آن میان که هوشمندتر از دیگران بود،چون شبان را نگران و مردد
یافت به همراهان گفت:هم اکنون می روم تا خود را به شهر برسانم و اگر هم جان در ره خشم فرعون از کف بدهم به بهای این سکه زر که در جیب دارم
نان و آبی برایتان فراهم آرم.
خفته غار از این راز بی خبر بود که قرن هاست فرعون و کسان او سر به وادی عدم کشیده اند و اکنون امیری حکمفرمای شهر است که آیین خدا و
رسول دارد(خدا این امیر پارسا را بیامرزاد).
راهی دراز رفت تا به شهر رسید.دروازه شهر و برج و باروهای آن را سراپا دگرگون یافت.با این همه،از رفتن نایستاد تا ره به دکان نانوا برد؛از او نان طلبید و
سکه زر به او داد،لیکن نانوا دستش بگرفت و فریاد برآورد:ای جوان،کجا گنجی کهن یافته ای؟زود نیمی از آن را به من ببخش و گرنه رازت را برملا کنم!
ناچار هردو به جدال پرداختند و آخر داوری نزد امیر بردند؛امیر نیز حق به نانوا داد و از پناهگاه گنج نهان پرسید.
ولی اندک اندک راز معجزه غار از پرده برون افتاد.خفته غار که خود در ساختن کاخ شرکت جسته بود،به یاد آورد که زیر یکی از ستون های کاخ دفینه ای
نهفته که بر آن نام او نقش بسته است.به نشانی وی، ستون را بشکافتند و دفینه را یافتند،امیر به ناچار حق به حقدار داد و او را به لطف خویش بنواخت.
خبر در شهر پیچید و مردمان دسته دسته به ادعای خویشاوندی با او برخاستند و برای این خویشی دلیل و نشان آوردند.چه جمع عجیبی بود که نیای کهن
با غرور جوانی ایستاده بود و نوادگان سالخورده اش او را که از همه جوان تر بود حلقه وار در میان داشتند.مردم شهر از روی نشانی های او،نام و نشان
دیگر یاران غار را دریافتند و اندک اندک جمله اصحاب کهف از گمنامی رستند.
مسافر از غار برآمده به سوی غار بازگشت و امیر و مردم شهر،همگی به دنبالش روان گشتند.اما وی در کنار غار فرصت آنکه باردیگر به همراهان خویش
نظر فکند نیافت،زیرا در آن دم که او پا در غار نهاد،هر هفت خفته(که با سگ هشت می شدند)به فرمان خداوند و با دست جبرئیل راه بهشت در پیش
گرفتند و در غار نیز از نو چنان بسته شد که گویی هرگز گشوده نبوده است.
چهار حیوان خوشبخت
خداوند به چهار حیوان اجازه داد که به بهشت جاودان روند و در کنار پارسایان و دادگستران به سر برند.
نخستین آنها خر عیسی است که در چراگاه های بهشت مغرورانه به چرا مشغول است،زیرا هم او بود که عیسی را بر پشت خود به بیت المقدس شهر
پیامبران برد تا در آنجا مسیح ندای دعوت به راه راست در دهد.
سپس گرگی است که(حضرت)محمد به او فرمان داد تا دست از گوسفندی که متعلق شبانی تنگدست بود بدارد و در عوض گوسفندی از گله مرد توانگر برباید.
سومی،سگ اصحاب کهف است که همراه خداوندگار خود راه غار در پیش گرفت و در کنار خفتگان هفتگانه به خواب گران رفت.
چهارمین،گربه ابوهریره است که همچون دوران زندگی،در کنار صاحب خود به سر می برد و از مائده های بهشتی بهره می گیرد،زیرا روزی رسول خدا
دست نوازش بر سرش کشید،و حیوانی که دست پیامبر به او رسیده باشد مقدس است.

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